Archive for Dezember 2008

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Verantwortungsbewußtsein par excellence

21. Dezember 2008

Die Diskussion um „Killerspiele“ hat mich bisher nicht angefochten, allerdings vermeldeten heise online und golem.de gestern einen „Kölner Aufruf gegen Computergewalt“ und dieser löste bei mir mehr als nur grosse Bauchschmerzen aus. Ich unterstelle dabei den AutorInnen und UnterzeichnerInnen hehre Ziele mit diesem Aufruf. Allein reicht dies aus und rechtfertigt das diesen Aufruf?

Sollte sich jemand die UnterzeichnerInnenliste zu Gemüte führen, könnte er/ sie behaupten, dass es sich bei den UnterzeichnerInnen um die „üblichen Verdächtigen“ handelt, gleichso als wenn sie die Weihnachtszeit – Geschenkezeit für ihre Aufmerksamtkeit nutzen wollten. Allerdings halte ich dies für weit gefehlt, klischeehaft und intolerant. Deshalb halte ich auch nichts davon, dass in „den Medien“  die prominenten VertreterInnen immer voran gestellt werden, spiegeln doch gerade sie nicht die Mehrheit der UnterzeichnerInnnen wider.
Für mindestens genauso weit gefehlt, klischeehaft und intolerant halte ich allerdings auch diesen Aufruf – mehr noch, er geht am eigentlichen Thema meines Erachtens vorbei. Ist die Überschrift in meinen Augen noch richtig, so hakt es bereits im Untertitel. Geht es wirklich nur um Computergewalt, was ist eigentlich Computergewalt, gibt es nur Spiele in denen Gewalt eine Rolle spielt, …?
Dabei ging es doch eigentlich und ursächlich um eine neue, zeitgemäße Definition von Kulturgütern.

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Fatale Zeichen

8. Dezember 2008

Wie verschiedentlich schon gemeldet wurde, hat der Bundesrat die Anhebung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages im Rahmen des Familienleistungsgesetzes in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Die Länderkammer will mit dem Vermittlungsverfahren erreichen, dass die Lastenverteilung zugunsten der Länder verändert wird.
Es sind unter anderem die gleichen Länder, die sich bei der „Rettung“ von Opel und der Bayrischen Landesbank so hervortun.

Was mich daran ärgert, ist nicht der Umstand des Rettungsversuches, sondern dass
* den Kindern von HartzIV-Empfängern das Schulstarterpaket nur bis zur 10.Klasse gewährt werden soll;
* die gleichen Politiker/innen immer von unserer Zukunft reden, gemeint sind eigentlich unsere Kinder, und natürlich von Familienwerten, aber die Familien zum Beispiel bei der Steuerentlastung keine große Rolle spielen;
* die Unternehmensmanager/innen grundsätzlich nicht haftbar gemacht werden für ihr Missmanagement und
* dass die Politiker/innen, die eigentlich in den Vorständen und Aufsichträten sitzen, nichts gewusst haben wollen.

Übrigens, gute Bildung ist eigentlich unbezahlbar und das kann man zum Beispiel hier lesen.

Update 10.12.2008

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Im Wiki gefunden

2. Dezember 2008

Beat Döbeli ist Schuld. 😉 In seinem Wiki fand ich einen Hinweis auf den Videoguide – Lernen Sie filmen! des Schweizer Fernsehens, den ich an dieser Stelle weiter empfehle, da er nicht nur für ambitionierte Einsteiger oder Videofilmer geeignet ist, sondern auch als Grundlage für schulische oder Projekte in der Berufsausbildung dienen kann. (Übrigens gibt es neben dem Originalbeitrag in schönstem Schweizer Deutsch auch einen sychronisierten, in Hochdeutsch.)

Aber da wollte ich gar nicht hin, denn ich habe mich danach mehr als zwei Stunden auf der Website des Schweizer Fernsehens aufgehalten. Und das mir, der ich keinen Fernseher habe und auch am Fernsehen eigentlich nicht interessiert bin.  Jedenfalls kann ich jetzt die Website SF Wissen ruhigen Gewissens empfehlen. Sie bietet eine Vielzahl von (Video-)Dossiers, die eine willkommene Ergänzung des Unterrichts darstellen, zu so unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel Krebs, Datenschutz oder Nelson Mandela.

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Politische LAN-Partys

2. Dezember 2008

Nachdem die Bundeszentrale für Politische Bildung „bereits“ im November diesen Jahres eine Lehrerveranstaltung zum Thema Ego-Shooter durchführte, vermeldet Heise News nunmehr, dass die Bundeszentrale ähnliches auch für Eltern anbietet.

Schön wäre es, wenn dies zu einer ständigen Einrichtung werden würde und zwar nicht nur für Eltern und Lehrer, sondern zum Beispiel auch für Politiker etc.