Posts Tagged ‘Medienkompetenz’

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Die Zeit-Attac(ke)

21. März 2009

Attac ist eine ziemlich rührige -sprich engagierte- Organisation. Aber jetzt haben sie den Vogel (im positiven Sinne) abgeschossen. Mit Zeit.net haben sie eine sehr ähnliche Website zur Online-Ausgabe der Zeit mit globalisierungskritischen Inhalten gefüllt, die zum Nachdenken anregen sollen. Wenn nicht bereits im Header zu erkennen wäre, von wem sie stammt, dann könnte man unter Umständen annehmen, das Original hätte ein paar Probleme. Diese Probleme hat aber nur die Attacausgabe, da der Server sehr belastet scheint. Ein adäquates e-Paper findet sich bei scribd. com.

Und die Damen und Herren des Originals nehmen dies, zu meiner persönlichen Freude, gleichwohl mit Humor  und Interesse auf. So schreibt Woflgang Blau im ZeitblogMein Kollege Giovanni diLorenzo, Chefredakteur der Printausgabe, sagte: “Fälschungen der ZEIT können wir natürlich nicht gutheißen, zumal nicht in dieser hohen Qualität. Am meisten staune ich aber über den großen Aufwand, den man sich hier geleistet hat.  Schön, dass es wenigstens Attac in der Krise noch gut geht.”“.

Der Coolness-Faktor dürfte dieses Wochenende bei der Zeit bei 10 liegen. Meine Empfehlung an die DB AG, einfach mal ein paar Erfahrungen austauschen.

Update 24.03.2009

Das Presseecho war vielseitig und wird von Attac dokumentiert. Wen die Ausgabe interessiert bzw. wer die Druckausgabe verpasst hat, der kann sie bestellen.

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Ein guter Tag

11. Februar 2009

Laut Heise hat der Ö1 in der Österreichischen Mediathek zwei Jahrzehnte von Hörfunkjournalen zu Schwerpunkten aus Politik, Wirtschaft und Kultur der Jahre 1967 bis 1989 online gestellt. Darüber hinaus finden sich dort auch einige Schmankerl wie z. B. eine akustische Webausstellung 1945-1955 oder eine akustische Chronik seit 1900.  Aber immer etwas Geduld mitbringen, die Server scheinen neu zu (sie könnten aber auch überlastet) sein . 😉

Nicht dass ich „hacken“ an sich gut finde, aber laut golem.de traf es diesmal nicht den Falschen, wie auch die vielen Trackbacks zeigen. Wolfgang Schäuble, seines Zeichens Bundesinnenminister, hat es erwischt, respektive natürlich seine Website.
Wie heißt doch gleich der bei mir so unbeliebte Satz -ich hab doch nichts zu verbergen. Also wenn jemand mich fragen würde, ich würde dann auch kein Passwort einsetzen und schon gleich gar nicht gewinner [vgl. heise.de], das zieht nämlich wirklich Spott und Häme nach sich.

Und dann kam heute auch noch der Newsletter von Lehrer-Online, der mich an ein nettes Video erinnert hat, dass sich z. B. im Musik- und/ oder Geschichtsunterricht auch ganz gut machen würde.
Damit wünsche ich dann allseits einen netten Abend.

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Verantwortungsbewußtsein par excellence

21. Dezember 2008

Die Diskussion um „Killerspiele“ hat mich bisher nicht angefochten, allerdings vermeldeten heise online und golem.de gestern einen „Kölner Aufruf gegen Computergewalt“ und dieser löste bei mir mehr als nur grosse Bauchschmerzen aus. Ich unterstelle dabei den AutorInnen und UnterzeichnerInnen hehre Ziele mit diesem Aufruf. Allein reicht dies aus und rechtfertigt das diesen Aufruf?

Sollte sich jemand die UnterzeichnerInnenliste zu Gemüte führen, könnte er/ sie behaupten, dass es sich bei den UnterzeichnerInnen um die „üblichen Verdächtigen“ handelt, gleichso als wenn sie die Weihnachtszeit – Geschenkezeit für ihre Aufmerksamtkeit nutzen wollten. Allerdings halte ich dies für weit gefehlt, klischeehaft und intolerant. Deshalb halte ich auch nichts davon, dass in „den Medien“  die prominenten VertreterInnen immer voran gestellt werden, spiegeln doch gerade sie nicht die Mehrheit der UnterzeichnerInnnen wider.
Für mindestens genauso weit gefehlt, klischeehaft und intolerant halte ich allerdings auch diesen Aufruf – mehr noch, er geht am eigentlichen Thema meines Erachtens vorbei. Ist die Überschrift in meinen Augen noch richtig, so hakt es bereits im Untertitel. Geht es wirklich nur um Computergewalt, was ist eigentlich Computergewalt, gibt es nur Spiele in denen Gewalt eine Rolle spielt, …?
Dabei ging es doch eigentlich und ursächlich um eine neue, zeitgemäße Definition von Kulturgütern.

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Im Wiki gefunden

2. Dezember 2008

Beat Döbeli ist Schuld. 😉 In seinem Wiki fand ich einen Hinweis auf den Videoguide – Lernen Sie filmen! des Schweizer Fernsehens, den ich an dieser Stelle weiter empfehle, da er nicht nur für ambitionierte Einsteiger oder Videofilmer geeignet ist, sondern auch als Grundlage für schulische oder Projekte in der Berufsausbildung dienen kann. (Übrigens gibt es neben dem Originalbeitrag in schönstem Schweizer Deutsch auch einen sychronisierten, in Hochdeutsch.)

Aber da wollte ich gar nicht hin, denn ich habe mich danach mehr als zwei Stunden auf der Website des Schweizer Fernsehens aufgehalten. Und das mir, der ich keinen Fernseher habe und auch am Fernsehen eigentlich nicht interessiert bin.  Jedenfalls kann ich jetzt die Website SF Wissen ruhigen Gewissens empfehlen. Sie bietet eine Vielzahl von (Video-)Dossiers, die eine willkommene Ergänzung des Unterrichts darstellen, zu so unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel Krebs, Datenschutz oder Nelson Mandela.

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Politische LAN-Partys

2. Dezember 2008

Nachdem die Bundeszentrale für Politische Bildung „bereits“ im November diesen Jahres eine Lehrerveranstaltung zum Thema Ego-Shooter durchführte, vermeldet Heise News nunmehr, dass die Bundeszentrale ähnliches auch für Eltern anbietet.

Schön wäre es, wenn dies zu einer ständigen Einrichtung werden würde und zwar nicht nur für Eltern und Lehrer, sondern zum Beispiel auch für Politiker etc.

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Datenschutz beim Handelsblatt

15. November 2008

Auch wenn der Titel es vermuten lässt, ich befasse mich nicht mit dem Datenschutz beim Handelsblatt, sondern möchte auf ein Dossier hinweisen, dass sich lohnt, angeschaut zu werden.  Neben einigen Hinweisen zum Daten- und Selbstdatenschutz werden einige gängige Praktiken der Konzerne beim Daten sammeln erläutert und abgerundet wird das ganze durch eine sehr übersichtlichen und informative Flashgrafik.

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Mediennutzung im Wandel

15. November 2008

Der e-Learning Blog der TU Graz hat einen interessanten Beitrag zum Wandel der Mediennutzung gefunden. Produziert wurden die beiden Videos von der Madsack MediaLab GmbH & Co. KG, auch zu finden unter ihrem You-Tube Channel.